Fragile Ordnungen


Schwarze Striche, wie flüchtig hingeworfen, schweben vor diffusen Hintergründen.
Sie scheinen für Augenblicke zu labilen Ordnungen erstarrt zu sein, die jeden Moment auseinander zu fallen drohen.
Bachhofers zeichnerische und plastische Arbeit oszilliert zwischen Raum und Fläche, zwischen präziser minimalistischer Zeichensetzung und unbestimmt Räumlichem, Ordnung und Auflösung,Vernunft und Traum.
Bildraum und Realraum dienen dabei gleichermaßen als Bühne für das Spiel mit dem Schweben,Stürzen,der Haltlosigkeit.
Ähnlich wie die abgebildeten Zeichnungen waren bereits die plastischen Arbeiten und  Rauminstallationen der achtziger Jahre, so die Bodenarbeit "Strömung" oder das pneumatische bewegte Objekt "Kryll" darauf angelegt, gängige Wahrnehmungsmuster zu unterlaufen und ein Gefühl von Instabilität und Gefährdung zu erzeugen.